Austausch auf allen Ebenen bei den Europäischen Jugendspielen in Tschechien

„Komm in die Gruppe“, war ein häufiger Ausspruch für die Basketballer des TV Wetzlars in Pisek. Die Fahrt stand ganz im Zeichen des Zusammenwachsens und des Austauschs, und das auf allen Ebenen. Spieler der U12 und U14 reisten mit ihren Trainern, Alex Erlenko und Florian Voß zwischen 22. und 25.8. zu den 3. Europäischen Jugendspielen in Pisek, Tschechien an. Mit dabei außer dem TV auch noch U13 Fußballer des RSV Büblingshausen und Handballerinnen des SV Niedergirmes.
Sportliche hatte der jüngste Spieler, Dennis Voronov, die wenigste Angst vor seinen Gegnern und erzielte viele Ballgewinne, Leon Chlpka bewies, dass er seine patentierten Rückwärts-Korbleger auch gegen Ältere beherrscht. Kapitän Dilaksanth Thayaparamoorthy ging seinem Team in schwierigen Situationen mit gutem Beispiel voran und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Phil Martini zeigte sich als fähiger und verlässlicher Scorer gegen sehr starke Gegner, die Heim-Teams aus Pisek und der weiblichen Auswahlmannschaft aus Jiçin.
Luis Scheffler verausgabte sich für sein Team und war trotz Fieber, wie einst Michael Jordan bei seiner fünften Meisterschaft im Flu Game, nicht davon abzuhalten, sein Team zu unterstützen. Insgesamt war die Beisetzung hoch und es gab einige Blessuren, sodass einige Spieler für kurze Zeitspannen völlig neue Rollen übernahmen. Hier stachen Paul Hehl und Emil Gries heraus, die sich als Aufbauspieler neu erfinden mussten. Paul Fink war nämlich der einzige Vollzeit-Spielgestalter an Bord, der neue Dribblings im Spiel zeigte und stets ballsicher agierte aber natürlich auch Pausen benötigte.
Unterschiedliche Positionen zu spielen ist für Jannik Becker nichts Neues, dass er als Center und Flügel agieren kann, hat er schon oft bewiesen und setzt gleichzeitig seltsamste Anweisungen seines Coaches um wie „Mach mal ein Foul!“ Letztlich brauchte sich ohnehin nie jemand um Fehler sorgen, denn Alen Pepaljak stand unter den Korb und jedes Mal, wenn sich ein Ball in seiner Umlaufbahn befand – egal ob Fehlwurf oder unsicheres Dribbling – war klar, in wessen Händen der Ball am Ende landen würde. Trotz all dieser positiven Erlebnisse konnten die Wetzlarer leider kein Spiel gewinnen.
Besonders an Pisek gegenüber vergangenen Turnieren in Leer, Niedersachsen, und Wien war die Ruhe und Übersichtlichkeit der beschaulichen Stadt, aber vor allem der Austausch mit anderen Sportarten. So entstanden Freundschaften mit Fußballern, Handballerinnen und Basketballerinnen. Der ein oder andere behauptet von sich, mehrere Mädchen um den Finger gewickelt zu haben. Nicht nur dabei war für die Jungs auch die englische Sprache vonnöten.

 

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