Wetzlar zittert sich zum Sieg

Am vergangenen Wochenende haben die Basketballer des TV Wetzlar ihren zehnten Sieg in der Landesliga Nord verbuchen können. In einer knappen Partie besiegte der Turnverein die TSG Wieseck mit 81:75 (44:32).

Die Gäste aus der Domstadt fanden nur sehr schwer in das Spiel. Die Verteidigung war zu diesem Zeitpunkt löchrig und unaufmerksam, sodass die Hausherren eine frühe 9:2 Führung (4.) erzielten. Besonders Wiesecks Michael Wagner bereitete der Defensive Schwierigkeiten. Der Flügelspieler traf in diesem Spielabschnitt Drei „Dreier“. Doch Trainer Sherman Lockhart gelang es seine Mannschaft von der Seiten Linie aus neu auszurichten. Die Verteidigung des TV wirkte plötzlich wie ausgewechselt. Verbunden mit einem konsequenten Zug zum Korb, erarbeiteten sich die Gäste einen 23:6 Lauf (25:15 zur Viertelpause). Die Offensive funktionierte auch im zweiten Spielabschnitt weiterhin gut. Die Verteidigung der TSG Wieseck stellte sich zwar zunehmen besser auf die Penetration zum Korb ein. Doch dadurch eröffneten sich Freiräume in der Zone, welche die Gäste ausnutzten. Dennoch bekam man auf der anderen Seite viele Aktionen in der Verteidigung als Foul abgepfiffen und schickte dadurch das Team aus der Gießener Vorstadt immer wieder an die Freiwurflinie. Die Hausherren retteten dadurch einen 32:44 Rückstand in die Halbzeitpause. Das Spiel wurde zunehmend intensiver und gestaltete sich als offener Schlagabtausch. Insgesamt war das dritte Viertel sehr ausgeglichen und die Domstädter hielten durchgehend eine zweistellige Führung und starteten mit einem 63:53 Polster in die finale Phase des Spiels. Die Verteidigung der TSG Wieseck versuchte viel Druck beim Ballvortrag zu machen und erzielte dadurch auch einige Ballgewinne. Eine Wende blieb vorerst aus, nicht zuletzt wegen Wetzlars Mitchell Krivocheev, der seine Mannschaft durch konsequente Reboundarbeit und gute Offensivaktionen weiterhin auf Siegeskurs hielt. Dennoch zeigte der TV Nerven und der vermeintlich sichere Sieg (79:69, 38.) wurde nochmals gefährdet. Ein umstrittener Pfiff der Unparteiischen, löste auf Seiten der Wetzlarer hitzige Diskussion aus, die neben dem regulären Foul noch als ein technisches Foul geahndet wurde. TSG Akteur Lasse Beny nutzte die zugesprochenen Freiwürfe und erzielte sechs Punkte im Alleingang. Dadurch schmolz der Vorsprung auf 79:75. Doch der Turnverein blieb in den letzten Sekunden ohne Fehler und sichert sich dadurch seinen 81:75 Erfolg.

Wetzlar: Corral (8), Damm, Hargess (13), Henkel (8), Kevin Hoxhallari (19/1 Dreier), Sadion Hoxhallari (4), Karcher, Kirch (13), Kraus (8), Krivocheev (7), Litvinov, Schiljahin (1).

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