Wetzlar lässt nichts anbrennen

Der TV Wetzlar wird seiner Favoritenrolle in der Basketball Landesliga gerecht und fegt den VfB Gießen II aus der eigenen Halle. Die Domstädter gewannen deutlich mit 89:46 (48:22). 

Eine starke Anfangsphase zeichnete den Turnverein bereits über die ganze Saison aus. So auch an diesem Abend. Die Verteidigung der Hausherren war aufmerksam und erzielte ein Ballgewinn nach dem Anderen. Dean Corral konnte sich seine Schnelligkeit zu Nutze machen und die Fastbreaks seiner Mannschaft vorne verwerten. Der Guard brachte sein Team im Alleingang mit 15 Punkten zu einer frühen 17:4 (7.) Führung. Auch die letzten Minuten dieses Viertels spielte der TV Wetzlar diszipliniert runter und ging mit einem 25:6 Vorsprung in die Pause. Coach Sherman Lockhart wechselte schon zu diesem Zeitpunkt viel in den eigenen Reihen durch und war darauf aus das Tempo und die Intensität hochzuhalten. Gerade aufgrund der unterdurchschnittlichen Ausbeute von außerhalb der Drei-Punkte-Linie in den vergangenen Wochen, war es für die Hausherren umso erfreulicher, die Distanzwürfe zu versenken. Die Hoxhallari-Brüder beendeten diesen Spielabschnitt mit vier „Dreiern“ (Sadion (2), Kevin (2)) und bauten dadurch die Führung ihrer Mannschaft auf 48:22 aus. Trotz der Vorentscheidung zur Halbzeit, kamen die Spieler des Turnvereins mit viel Elan aus der Kabine. Mit viel Spielspaß knüpften die Domstädter an die Leistungen der ersten Spielminuten an und das Polster wuchs weiter. Dem VfB Gießen fehlten die Mittel dem entgegenzuwirken. Die Universitätsstädter zogen zwar vermehrt Fouls, doch konnten auch von der Freiwurflinie keine Wende herbeiführen. Mit einer 68:33 Führung im Rücken schaltete der TV Wetzlar einen Gang zurück und spielte die Partie ruhiger zu Ende. Insgesamt war trotz der Favoritenrolle eine Teamleistung, bei der jeder Spieler im Kader punktete. Das Spiel endete mit 89:46.

Zeitgleich gewann der TSV Lang-Göns beim TV Lich III und teilt sich dadurch weiterhin die Tabellenspitze mit den Domstädtern (beide 9:1).

Wetzlar: Corral (23/1 Dreier), Hargess (4), Henkel (4), Kevin Hoxhallari (20/4), Sadion Hoxhallari (9/3), Karcher (4), Kirch (11), Kraus (8), Litvinov (2), Schikora (4).

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