Wetzlar weiter auf Welles des Erfolges

(13.10.12) Zum dritten Mal in Folge ist der TV Wetzlar in der Basketball-Bezirksliga ungeschlagen geblieben. Vor heimischer Kulisse besiegten die Domstädter die SV Grün-Weiß-Gießen mit 70:56 (34:22).

Dabei legten die Gastgeber schwach los. Obwohl sie sich vor allem unter dem Korb eigentlich hochprozentige Chancen erspielten, erzielten sie in den ersten drei Minuten keinen einzigen Treffer. Durch gute Defensivarbeit blieben über diese Zeit jedoch auch die Gäste ohne Zähler. Auf Wetzlarer Seite tauten zuerst Florian Voss und Sadion Hoxhallari auf, die von jenseits der Drei-Punkte-Linie warm wurden. Ersterer bestritt gegen seinen ehemaligen Verein hochmotiviert sein bestes Spiel seit dem Wechsel zum TV. Damit setzte sich die Mannschaft zum Viertelende auf 15:6 ab. Auch in der zweiten Periode hielten die Domstädter den Druck vor allem in der Defensive hoch und konnten sich durch Schnellangriffe einfache Punkte erarbeiten. Lediglich einige unnötige Ballverluste trübten aus Sicht des Gastgebers den Spielfluss. Zur Halbzeit führten die Wetzlarer dennoch bereits mit 34:22. Mit dem Seitenwechsel stellten die Unistädter ihr Abwehrsystem auf eine Zonenverteidigung um, was den TV ins Stocken brachte. Ohne Trainer Sherman Lockhart und Flügelspieler Dietmar Damm, die beide zur Halbzeit die Halle aufgrund eines anderen Spieles verlassen mussten, wirkten die Domstädter zunächst überfordert. Unentschlossenheit machte sich bei den Gastgebern breit, die ihre Größenvorteile nicht ausnutzten, aber auch von außen zu zögerlich abschlossen. In der 26. Minute glichen die Gießener deshalb zum 51:51 aus. Bis zum Ende des dritten Viertels lieferten sich beide Mannschaften ein enges Rennen um die Führung, das nach 30 Minuten mit 44:41 knapp an die Wetzlarer ging. Von der Aufholjagd der Gäste scheinbar unbeeindruckt gingen die Domstädter in die letzte Spielperiode und überrumpelten ihr Gegenüber mit einer noch stärkeren Defensive. Erneut setzten sich die Hausherren über Schnellangriffe ab, die ihren Höhepunkt in Sören Henkels Dunk in der 36. Minute fanden. Dieser „brach den Gießenern das Genick“, wie Ersatz-Trainer Götz Karcher später kommentieren würde. Tatsächlich reduzierte sich das Spiel der Gießener im Anschluss stellenweise auf ein Hadern mit Entscheidungen der Unparteiischen, und spätestens als Nikolay Schiljahin einen Drei-Punkte-Wurf einnetzte, war der 70:56 nicht länger gefährdet.

Wetzlar: Buljubasic, Damm (7/1), Henkel (18), Hoxhallari (8/2), Kirch (15), Leitz (2), Lockhart, Schikora, Schiljahin (7/1), Voss (13/1)

von Lukas Spory

Lukas Spory

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