Der Erfolg lässt noch auf sich warten

(08.09.2012) Im Eröffnungsspiel der Basketball-Bezirksliga blieb der TV Wetzlar dem selbsterkorenen Titelanwärter TSV Langgöns mit 50:60 (24:31) unterlegen. In eigener Halle zeigten die Domstädter dennoch Ansätze guten Basketballs.

Das erste Viertel war auf Seiten der Gastgeber hauptsächlich von Freiwürfen geprägt. Gegen die Zonenverteidigung des TSV konnte sich vor allem Sören Henkel immer wieder so weit unter den Korb kämpfen, dass er nur noch mit Fouls zu stoppen war. Dabei wurde allerdings auch eine der entscheidenden Schwächen der Wetzlarer ersichtlich: Von insgesamt 44 Freiwürfen fanden lediglich 20 ihr Ziel, was einer unterirdischen Quote von 45,5 % entspricht. Dass die Gäste, die den Aufstieg in die Landesliga als Saisonziel ausgegeben haben, noch nicht ganz eingespielt waren, hielt den Rückstand der Domstädter glücklicherweise gering. Mit 11:14 lagen die Hausherren nach zehn Minuten zurück. Lücken in der 2-1-2-Zonenverteidigung der Wetzlarer ließen jedoch zu, dass sich die Gäste bis zur Halbzeit weiter auf ein 24:31 absetzen konnten. Diese Mängel schienen nach dem Seitenwechsel zunächst behoben, als der TV über vier Minuten keinen Gegentreffer hinnehmen musste und auf 29:31 verkürzen konnte. Dann wurde jedoch ersichtlich, dass sich die Gastgeber zu sehr auf die Offensivtalente Henkels verlassen hatten, dessen Attacken von den Gästen besser verteidigt wurden. Zudem gelang es dem TV zu keinem Zeitpunkt, die eigenen Center wirklich in das Spiel einzubinden. In Führung konnten die Hausherren somit nicht gehen und lagen nach 30 Minuten wieder mit 34:42 zurück. Anschließend lief bei den Wetzlarern offensiv gar nichts mehr zusammen: In sieben Minuten erzielten sie lediglich vier Punkte, während sich die Gäste ihren höchsten Vorsprung von 19 Zählern (38:57, 37.) erarbeiteten. Gegen die eingewechselte zweite Riege des TSV drehte Nikolay Schiljahin schließlich noch einmal auf und erzielte innerhalb von zwei Minuten acht Treffer, was allerdings nur Ergebnisverschönerung war und die 50:60- Niederlage nicht abwenden konnte. „Vor allem die schlechte Freiwurfquote in der Offensive und ein Mangel an Kondition in der Defensive waren heute unsere Probleme“, kommentierte TV-Trainer Sherman Lockhart im Anschluss, „jetzt dürfen wir nicht den Kopf hängen lassen und müssen weiter hart arbeiten“.

Wetzlar: Hoxhallari (10/1), Spory, Henkel (13), Schmelzl (2), Schiljahin (12), Franz, Damm, Lockhart (2), Kirch (8), Karcher (3), Molero

Von Lukas Spory

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