Schwere Zeiten in der Domstadt

(luk) Basketball-Bezirksligist TV Wetzlar befindet sich weiterhin in einer sportlichen Krise. In eigener Halle unterlag der Tabellenvorletzte dem TSV Langgöns mit 57:90 (29:43).
Die Tabellendritten erzielten gegen die zwischen einer Mann-Mann- und Zonenverteidigung wechselnde Defensivaufstellung zwar 20 Punkte. Mit solidem Angriffsspiel konnten die Gastgeber die schwache Abwehr jedoch kompensieren. Nach zehn Minuten war auf der Anzeigetafel somit der Stand von 18:20 abzulesen. Doch schon im zweiten Spielabschnitt brachen die Hausherren ein. In der Zonenverteidigung bewegten sie sich zu wenig, und ließen zu viele einfache Punkte direkt unter den Korb zu. Auch das Reboundverhalten wies erhebliche Mängel auf. Ihre Größenvorteile konnten die Gäste in der Offensive immer wieder ausnutzen, um sich neue Wurfchancen zu erarbeiten. Mit einem 29:43-Rückstand gingen die Domstädter folgerichtig in die Halbzeitpause. Gewillt, den Vorsprung der Gäste wieder zu verkleinern, startete Wetzlar in die zweite Hälfte. Doch es fehlte der Drang nach vorne, und vor allem Schnellangriffe ließen die Gastgeber fast gänzlich vermissen. Magere acht Zähler verbuchte der TV im dritten Viertel. Unmotiviert haderten die Wetzlarer häufiger mit den Schiedsrichtern, als sich auf die Verteidigung zu besinnen und bekamen erneut 23 Punkte eingeschenkt. Nach 30 Minuten lag Langgöns dadurch bereits 66:37 in Führung. Erst im vierten Viertel besannen sich die Gastgeber wieder auf die Offensive und banden sowohl Center-als auch Flügelspieler mit ein. Doch weiterhin bekamen sie den Ligadritten defensiv nicht unter Kontrolle und ließen 24 Punkte zu. Aggressivität fand sich in der Wetzlarer Defensive gar nicht: Jose Molero beging als einziger Spieler mehr als zwei Fouls. Den mehr als deutlichen Rückstand konnten sie demnach nicht mehr aufholen und unterlagen schließlich mehr als nur deutlich mit 57:90.

Wetzlar: Damm (3), Danne (15/1), Kaya (7/2), Kirch (13), Lockhart (6), Molero (5), Naumann, Schikora (6/2), Schiljahin (2), Spory

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