TV unterliegt im dritten Viertel

Die Herren des Basketball-Bezirksligisten TV Wetzlar haben auch die zweite Begegnung der Saison verloren. Zu Gast beim TSV Langgöns bedeutete das dritte Viertel den Vorentscheid  für die deutliche 67:87 (35:33)-Niederlage.

Nachdem die Domstädter den Sprungball für sich entschieden hatten, spielten sie ihre Möglichkeiten gegen die aggressive 1-3-1-Zonenverteidigung gut aus. Mit einer soliden Mischung aus Schüssen von außen und der Einbindung der Centerspieler hielten sie den Vorsprung der Gastgeber zur Viertelpause bei einem Zähler (17:18; 10.). In der zweiten Periode konnte sich nun der TVW geringfügig absetzen. Gegen die starke Mann-Mann-Verteidigung taten sich die Hausherren schwer und erzielten nur 15 Punkte. Die Offensive gestalteten die Gäste weiterhin ausgeglichen und lagen zur Halbzeitpause mit 35:33 in Führung. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst weiterhin eng. Gegen die Halbfeldpresse des TSVL gaben sich die Wetzlarer zwar zunehmend unkreativ und leisteten sich unnötig viele Ballverluste. Bis zur 27. Minute konnten sie trotzdem den Anschluss behalten. Doch dann fehlte im Angriff plötzlich jegliches System, und durch Schnellangriffe gelang den Langgönsern ein vorentscheidender 15:0-Lauf. Zum Ende des dritten Abschnittes lagen die Gäste dadurch mit 43:60 zurück. Wetzlar gab sich noch nicht auf, und besonders Nikolay Schiljahin, für den später 21 Punkte auf dem Spielbogen stehen sollten, kämpfte für seine Mannschaft. Abgezockt behaupteten die Landesliga-Absteiger dennoch ihren Vorsprung durch eine körperbetonte Defensive zum 67:87-Endstand. „Uns hat heute genau das gefehlt, was zu erwarten war, da wir uns nur kurz und ohne Trainer vorbereitet haben – Eine richtige Taktik“, kommentierte Mannschaftskapitän Götz Karcher nach Abpfiff. „Hätten wir dies kompensieren können, wäre der TSV schlagbar gewesen. Darum müssen wir uns jetzt selbst kümmern“.

Wetzlar: Danne (11/2), Franz (4), Karcher, Kaya (11/2), Kirch (9), Leitz (4), Lockhart (2), Molero (2), Schikora, Schiljahin (21), Spory (3)

Von Lukas Spory

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