TV befreit sich von der Last

(luk) In der Basketball-Bezirksliga hat sich der TV Wetzlar am Samstag von einem Abstiegsplatz befreit. Mit dem 74:57 (36:24)- Sieg gegen die viert platzierte Sportvereinigung Nonnenroth konnte sich der Gastgeber auf die achte Stelle in der Tabelle retten.

Gleich zu Beginn der Partie war die Motivation aufseiten der Domstädter zu spüren. In der Zonenverteidigung präsentierte sich die Truppe sehr wachsam. Durch gute Beinarbeit und den geschickten Einsatz der Hände konnte der TV immer wieder den Ball stehlen und Schnellangriffe einleiten. Dabei bewies besonders Sören Henkel Aufmerksamkeit und schloss nach einem kurzen Sprint krachend per Dunk ab. Somit lagen die Hausherren nach den ersten zehn Minuten verdient mit 15:9 vorn. Auch die zweite Periode entschieden die Domstädter für sich. Nach zwei Spielen mit einer miserablen Trefferquote fanden endlich wieder Schüsse von außen ihr Ziel. Zudem konnten durch gezielte Anspiele auf die Center viele leichte Punkte erzielt werden. Zu Recht führten die Lahnstädter zur Halbzeitpause mit zwölf Zählern (36:24; 20.). Trotz einer winzigen Rotation von nur acht Spielern konnten die Wetzlarer das Tempo auch nach der Unterbrechung hoch halten. Nun fiel vor allem Kadir Kaya auf, der mit Drei-Punkte-Spielen das Feld auseinander zog und dadurch zusätzlich Platz für seine Mitspieler kreierte. Nach einer halben Stunde Spielstand wies die Heimmannschaft bereits einen Vorsprung von 18 Punkten vor (54:36; 30.). Anschließend kämpften sich die Gäste aus Nonnenroth kurzzeitig zurück. Zusätzlich leisteten sich die Wetzlarer gegen eine Pressverteidigung unnötig viele Ballverluste. Doch abgezockt konnten sie ihren Abstand schlussendlich wieder vergrößern und beendeten die Partie mit einem deutlichen 74:57. „Wir haben aus den letzten Spielen gelernt und heute alles besser gemacht, was uns gegen andere Mannschaften Probleme bereitet hat“, grinste Kadir Kaya auf dem Weg zur Kabine. „Heute sind wir als Mannschaft aufgetreten und haben in der Defensive endlich wieder gezeigt, was wir eigentlich können.“.

Für Wetzlar spielten: Damm (11/2); Danne (2); Groß (3); Henkel (11/1); Kaya (20/3); Kirch (12); Molero (9); Schiljahin (6/1) und Spory.

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