Drei Viertel sind nicht genug

(luk) Zu Gast bei der TSG Lollar ist der TV Wetzlar in der Basketball-Bezirksliga mit 74:72 haarscharf an einem Sieg vorbeigeschlittert. Im vierten Viertel verschenkten die Domstädter leichtfertig eine Zwölf-Punkte Führung.

Nach dem Anpfiff präsentierten sich die Gäste spielerisch geschickt. Mit gezielten Pässen auf die großen Centerspieler suchten und fanden sie immer wieder hochprozentige Schussmöglichkeiten. Trotzdem ging die erste Periode mit 17:15 (10.) knapp an die Hausherren. Jedoch wirkte der TV auch von außen wach. Insgesamt neun Treffer von außerhalb der Drei-Punkte Linie verbuchten die Angereisten. Somit konnte die Truppe von Tobias Groß bis zur Halbzeit ihrerseits wiederum mit zwei Zählern in Führung gehen (31:33; 20.). Auch nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst zu deren Gunsten. Obwohl sie Schlüsselspieler der TSG nicht ganz aus dem Spiel nehmen konnten, ließen sich die Wetzlarer nicht beeindrucken. Nach Ablauf des dritten Spielabschnittes hatten sie ihren Vorsprung bereits auf sieben Punkte ausgebaut (49:56; 30.). Zwölf Zähler Differenz spielten die Empfangenen noch heraus. Doch innerhalb kürzester Zeit verletzten sich Kadir Kaya, Sören Henkel und Roland Franz, die ihr Team zuvor über weite Strecken getragen hatten. Und die Bank überzeugte nicht vollends: Zu viele Ballverluste und enorme Mängel beim Ausboxen der Gegner ließen diese wieder herankommen. Teilweise schlechte Wurfentscheidungen taten ihr Übriges, sodass die Lollarer das Blatt wieder wenden konnten. Sie erzielten in den letzten zehn Minuten satte 25 Punkte und erkämpften sich dadurch den 74:72-Sieg. „Wer im letzten Viertel so häufig den Ball verliert und unter dem eigenen Korb schläft, kann nun mal kein Spiel gewinnen“, kommentierte Wetzlars Trainer Groß anschließend sichtlich entnervt. „Das ist schade, denn wir haben in der ersten halben Stunde meiner Meinung nach wirklich guten Basketball gezeigt.“.

Für Wetzlar: Damm (4/1); Franz (8); Henkel (7); Hoxhallari (6/2); Kaya (16/3); Kirch (10); Lockhart (7); Molero (2); Naumann (3); Schikora; Schiljahin (9/3) und Weber

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